Willkommen kleiner Joa

Am 10.11.15 war es dann soweit. Der grosse Tag…

Da wir erst um 8:30 Uhr einrücken mussten, konnten wir Finn selber aufnehmen und zur Schule schicken. Elina hatte nach dieser Nacht immer noch Fieber und so habe ich sie im Chindsgi abgemeldet. Oma Gigi kam zum Hüten. Da sie aber auch noch einen Termin hatte, musste sich Baboo frei nehmen und in der Zwischenzeit auf das Böhnli aufpassen.

Stefan und ich rückten dann also zwecks Babybefreiung um 8:30 Uhr im Stephanshorn ein. Ich war sehr, sehr, sehr nervös…

Das letzte Foto mit Kugelbauch und Kugelgesicht 🙂

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2 Stunden später lag ich auf dem Tisch und Dr. Schönenberger holte unseren kleinen Joa um 10:27 mit einer Grösse von 54cm und einem satten Gewicht von 4110gr auf die Welt.

Zuerst hat alles gar nicht mal so schlecht ausgesehen. Während ich zugemacht wurde, kam Joa bereits einen Stock höher und wurde durchgecheckt. Wie sich herausstellte, hat er aber nicht richtig geatmet. Als ich ins Zimmer kam, konnte ich ihn nur kurz bei mir haben, dann wurde er auch schon wieder ins Säuglingszimmer geholt. Nasentropfen, Sauerstoff… aber es hat nicht geholfen, Joa hat weiter geröchelt. Der kleine kam wieder zu mir und der Kinderarzt vom Kispi wurde angefordert.

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Der Arzt kam kurze Zeit später. Gleich mit der Isolette und Joa wurde ins Kispi verlegt. Ach herrje, war das traurig… Stefan ging bald darauf ins Kispi um bei Joa zu sein. Ich konnte natürlich nicht mit so kurz nach dem Kasierschnitt. Mir hat es schier das Herz zerrissen.

Ich lag dann also so 24 Std. mit Tränen in den Augen und ohne Baby im Spital. Ich habe Fotos bekommen vom Kispi und auch von den Schwestern vom Stephanshorn. Es war emotional sehr sehr schwierig und auch wenn ich jetzt daran denke, kommen mir schon wieder die Tränen. Zum Glück bekamen wir von allen Seiten die Bestätigung, dass es Joa sehr gut macht und wahrscheinlich schon bald wieder bei mir sein kann.

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Meine Nacht war gar nicht gut, habe kaum geschlafen. Ich hatte – wie bei Finn – von der OP Luft in mir drin, die ziemliche Schmerzen verursacht hat.
Zum Glück war ich alleine im Zimmer.

Zuhause lief alles glatt. Elina hatte noch immer Fieber, aber die Nacht verlief ohne grosse Störungen für Stefan.


Kommentare

Ein Kommentar zu „Willkommen kleiner Joa“

  1. wah, jesses! ich kann dir so nachfühlen; jack musste ja nach vier tagen auf die intensivstation und dann noch zwei wochen bleiben. es ist soo schlimm!

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